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Standard und Lateintänze

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Standard- und Lateintänze

Immer mehr Menschen schwingen heute aus Freude an der Bewegung und an der Musik begeistert das Tanzbein. Seit Jahrhunderten übt der Tanz eine geheime Zauberkraft auf die Menschen aus. Seine Geschichte lehrt uns, dass sich schon in der frühen Antike der Mensch mit dem Tanz beschäftigt hat. Nur hatte er in jener Zeit eine andere Bedeutung als heute.

Der Tanz in seiner Urform war ausschließlich religiösen Charakters. Das gesellige und unterhaltsame Moment kam erst wesentlich später hinzu. Als Geburtsstunde des Gesellschaftstanzes gilt das Zeitalter der Renaissance; aber von damals bis heute hat er oft sein Gesicht verändert. Zu jener Zeit war er ein Privileg des Adels.

Der zweite Stand- das Bauerntum- hatte seine eigene Tanzform, den Volkstanz. Die soziologischen Veränderungen hatten jedoch zur Folge, dass der Gesellschaftstanz allen Kreisen des Volkes - besonders dem Bürgertum - zugänglich wurde. Neue Tänze kamen und alte verschwanden. Barock, Rokoko, Biedermeier, die Gründerzeit- sie alle hatten ihre eigenen Tänze.

Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts brach für den Gesellschaftstanz eine neue Aera an. Während für die Tänze bisher die Grundlagen des Balletts bestimmend waren, hatten die modernen Tänze einen anderen Aufbau. Auch der Stil der Musik war von Grund auf verwandelt. Vor- und Rückwärtsbewegung, getanzt nach einer sehr rhythmischen Musik, zeichnete den neuen Tanzstil aus, wie zum Beispiel in der Inflationszeit Charleston, Black-Bottom und ähnliche Tänze. In den folgenden Jahren stilisierten Tanzexperten die älteren Gesellschaftstänze, um ihnen ein moderneres Gesicht zu geben.

Hieraus entwickelten sich auch die heute bekannten klassischen Tänze oder auch Standardtänze genannt. Zu dieser Gruppe gehören Foxtrott, Langsamer Walzer. Wiener Walzer und Tango. Doch einen fast breiteren Raum nehmen heute die lateinamerikanischen Tänze ein. Zu ihnen gehören Cha-Cha-Cha, Rumba, Samba, Jive, Blues, Boogie und Paso doble.